Wer wir sind
Wir sind kulturell und kulturpolitisch Interessierte im Nordosten Berlins. Mit unserem Verein wollen wir Kunst und Kultur, vor allem Künstler und Künstlerinnen unterstützen. Wir besuchen historisch interessante Orte, Museen und Ateliers, Stadtquartiere und Landschaften. Gleichzeitig fördern wir die Kommunikation zu Kunst, Kultur, Architektur, Literatur, Musik, Theater, Kino und Lebenswissenschaft. Wir unterstützen das materielle und immaterielle Kulturerbe im Sinne der UNESCO-Konventionen.
VERANSTALTUNGEN
Dr. Kai Drewes vom IRS und Mitglied im Kulturforum Berlin Nordost e. V. moderiert zusammen mit Dr. Harald Engler die Veranstaltung
Stadterneuerung im Konflikt. Rykestraße und Prenzlauer Berg zwischen Abriss und Erhalt in der späten DDR. Eine Kooperationsveranstaltung von Museum Pankow und IRS Erkner.
In Berlin am Donnerstag, 9.4.2026 und Freitag,10.4.2026:
Ort: Museum Pankow – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Aula, 3. OG
Für den Prenzlauer Berg stellte sich in den 1980er Jahren immer mehr die Frage: Abriss der Gründerzeitbebauung und Ersetzung durch Neubauten oder Erhalt. Hierzu kam es lokal zu für die DDR bemerkenswerten Konflikten, Beteiligungsformen und erstaunlichen Erfolgen für zivilgesellschaftliche Gruppen. Der Fall der Rykestraße ist besonders gut geeignet, um diese Umstände und die kontroversen Planungen verschiedener Fachleute und engagierter Anwohnender zu veranschaulichen.
Wir gehen dieser spannenden Geschichte an zwei Tagen nach. Zunächst wird Dr. des. Kathrin Meißner (Bauhaus-Universität Weimar) am 9.4.2026 in einem Vortrag ihre Dissertation über Planungskonflikte zur Stadterneuerung in Prenzlauer Berg in den 1980ern vorstellen. Und am 10.4.2026 kommen damals Beteiligte aus verschiedenen Planungsbereichen und der Bürgerinitiative Rykestraße zu Wort und ins Gespräch, moderiert von Dr. Kai Drewes und Dr. Harald Engler (beide IRS Erkner). Wir freuen uns über rege Beteiligung -- bitte nicht die Anmeldung per E-Mail an museum@ba-pankow.berlin.de vergessen.
Pankower Kultur-Gespräche 2026 (Fortsetzung von 2025)
Ausgabe 7
Dr. Andreas Bossmann im Gespräch mit Harald Hauswald
25.04. 2026 um 18:30 Uhr in der Brotfabrik, Kinosaal, Caligariplatz 1 in 13086 Berlin
Hauswald gehört mit seinen ungeschmikte Darstellungen der Stadt Berlin vor und nach der Wende zu den bedeutendsten zeitgenössischen Fotografen. Um 20:30 Uhr wird der Wunschfilm von Harald Hauswald "Easy Rider" (USA 1969, Regie: Dennis Hopper) zu sehen sein.
Erinnerungskultur
14.9.2025, 14 Uhr, Tag der Friedhofskultur 2025, Friedhof IX, Französisch Buchholz
Unsere Ziele
Wir haben uns zusammen gefunden, mit dem Schwerpunkt auf den Berliner Bezirk Pankow, um uns für kulturelle Vielfalt einzusetzen. Uns geht es darum, Kulturerbe zu bewahren und die Kooperation zwischen den Akteuren der Kulturarbeit zu verbessern
Wir besuchen künstlerische Arbeitsstätten, lebendige Kulturorte oder Denkmale in Berlin-Pankow, im gesamten Berliner Gebiet und in Brandenburg.
Wir initiieren Gesprächsmöglichkeiten mit Künstlern und Künstlerinnen, allen Kreativen und anderen kulturinteressierten Vereinen - mit Politik, Verwaltungen, Unternehmen und Öffentlichkeit.
Verein Kulturforum Berlin Nordost e.V.
Wir sind ein Kulturforum im Bezirk Pankow von Berlin
Wir fördern Kunst und Kultur mit unserem Engagement.
Wir wollen
- die kulturelle Vielfalt sichern
- materielles und immateriuelles Kulturerbe bewahren
- die Kooperation zwischen verschiedenen Akteuren der Kulturarbeit verbessern
- Gesprächsmöglichkeiten Initiieren, Organisieren und Durchführen, an einzelnen oder gemeinsamen Arbeitsstätten von Künstlern, künstlerisch arbeitenden Kreativen und Kunstschaffenden einerseits mit Vertretern von Politik, Verwaltungen, Unternehmen und interessierter Öffentlichkeit andererseits.
Diese Kontakte werden durch Besuche hergestellt, einzeln oder gebündelt und öffentlich bekannt gemacht. Sie werden durch öffentliche Diskussionsveranstaltungen vertieft.
Wir sorgen möglichst für Sensibilisierung der öffentlichen Diskussion zu Problemlagen in den Bereichen der
- Bildenden und Darstellenden Kunst, der Literatur, der Musik und Clubcultur, von Kunst- und Kulturinitiativen, von Einrichtungen kultureller Bildung wie Bibliotheken oder Musikschulen
- bei Fragen der Stadtgeschichte und Stadtgestaltung.
Unsere Arbeitsweise: durch Medienarbeit, durch öffentliche Expertengespräche und in dem wir uns positionieren gegenüber Verantwortlichen in Politik, Verwaltung, Wirtschaft oder im gesellschaftlichem Leben.
Wir setzen uns ein für die Sicherung von Bedingungen und Orten des Kunstschaffens und für den Erhalt bedrohter Kultureinrichtungen, in Einzelfällen mit übergeordneter Bedeutung: durch Einsprüche und Vorschläge bei Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung, Wirtschaft oder im gesellschaftlichem Leben.
Der Verein ist parteipolitisch offen und unabhängig.






























